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Immobilien - Finanzierungen - Gutachten

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Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltung

(1) Die Firma Grünewald & Niesing Immobilien und Finanzierungsvermittlungen GmbH, Berliner Platz 6, 48599 Gronau erbringt ihre Maklerdienstleistungen ausschließlich auf Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

(2) Die Geschäftsbedingungen gelten für alle gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftsbeziehungen.

(3) Auftraggeber im Sinne dieser Geschäftsbedingungen sind sowohl Verbraucher als auch Unternehmer. Verbraucher im Sinne dieser Geschäftsbedingungen sind natürliche Personen, mit denen in Geschäftsbeziehung getreten wird, ohne das diesen eine gewerbliche oder selbständige berufliche Tätigkeit zugerechnet werden kann. Unternehmer im Sinne dieser Geschäftsbedingungen sind natürliche und juristische Personen, rechtsfähige Personen, Gesellschaften mit denen in Geschäftsbeziehungen getreten wird, die in Ausübung einer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln.

(4) Abweichende, entgegenstehende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden, selbst bei Kenntnis, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

§ 2 Auftragserteilung

(1) Die Firma Grünewald & Niesing Immobilien und Finanzierungsvermittlungen GmbH bietet ihre Dienste nicht unentgeltlich an.

(2) Generelle Leistungsbeschreibungen bzw. Paketbeschreibungen stellen noch kein verbindliches Angebot dar.

(3) Makleraufträge können mündlich erteilt werden, werden jedoch in der Regel schriftlich fixiert.

§ 3 Provision

(1) Mit Abschluss des nachgewiesenen oder vermittelten Vertrages wird die Provision fällig und zahlbar. Kommt der Auftraggeber in Zahlungsverzug, hat er Verzugszinsen in Höhe von 5 % über dem Basiszinssatz zu zahlen, es sei denn, dass aus einem anderen Rechtsgrund höhere Zinsen verlangt werden können. Ist ein Verbraucher nicht beteiligt, beträgt der Zinssatz mindestens 8 % über dem Basiszinssatz.

(2) Ist die Höhe der Provision nicht vereinbart, so gilt die am Ort des Angebotes übliche  Provision. Die Höhe der Provision errechnet sich prozentual aus dem gesamten Wirtschaftswert der nachgewiesenen oder vermittelten Verträge.

(3) Die Provisionsabrechnung erfolgt aufgrund des nachgewiesenen oder vermittelten Vertrages. Wird kein Vertrag vorgelegt, erfolgt die Berechnung nach dem Wert des Angebotes.

§ 4 Ersatz- und Folgegeschäfte

(1) Eine Honorarpflicht des Auftraggebers gemäß der vereinbarten Provisionssätze besteht auch bei einem Ersatzgeschäft. Ein solches liegt z. B. vor, wenn der Auftraggeber im Zusammenhang mit der vom Makler entfalteten Tätigkeit von seinem potenziellen und vom Makler nachgewiesenen Hauptvertragspartner eine andere Gelegenheit zum Hauptvertragsabschluss erfährt oder über die nachgewiesene Gelegenheit mit dem Rechtsnachfolger des potenziellen Hauptvertragspartners den Hauptvertrag abschließt oder das nachgewiesene Objekt käuflich erwirbt, anstatt es zu mieten, zu pachten bzw. umgekehrt.

(2) Um die Provisionspflicht bei Ersatzgeschäften auszulösen, ist es nicht erforderlich, dass das provisionspflichtige Geschäft mit dem ursprünglich vorgesehenen wirtschaftlich gleichwertig im Sinne der von der Rechtssprechung zum Begriff der wirtschaftlichen Identität entwickelten Voraussetzungen sein muss.

§ 5 Vertraulichkeit der Mitteilung

(1)Die Mitteilungen seitens des Maklers sind vertraulich und nur für den Auftraggeber bestimmt. Eine Weitergabe an Dritte ist nur mit der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Maklers gestattet.

(2) Gibt der Auftraggeber Mitteilungen ohne Zustimmung des Maklers weiter, hat er die vereinbarte Provision zu zahlen, falls der Dritte den Vertrag abschließt.

§ 6 Verjährung

Die Verjährungsfrist für alle Schadensersatzansprüche des Kunden gegen den Makler beträgt 3 Jahre. Sie beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem die die Schadensersatzverpflichtung auslösende Handlung begangen worden ist. Sollten die gesetzlichen Verjährungsregelungen im Einzelfall für den Makler zu einer kürzeren Verjährung führen, gelten diese.

§ 7 Doppeltätigkeit

Eine entgeltliche Tätigkeit ist dem Makler auch für den anderen Teil ausdrücklich gestattet.

§ 8 Zusammenarbeit

Der Makler ist berechtigt, weitere Makler bei der Bearbeitung des Auftrages einzuschalten.

§ 9 Haftung

(1) Die Haftung des Maklers wird auf grob fahrlässiges oder vorsätzliches Verhalten begrenzt, soweit der Kunde durch das Verhalten des Maklers keinen Körperschaden erleidet oder sein Leben verliert.

(2) Die Firma Grünewald & Niesing Immobilien und Finanzierungsvermittlungen GmbH gibt die Informationen und Unterlagen des Auftraggebers ungeprüft an Kauf-/Verkaufsinteressenten, Finanzierungsdienstleister oder andere Beteiligte weiter.
Der Auftraggeber wird alle Unterlagen vor Weitergabe auf deren Richtigkeit überprüfen.

§ 10 Vorkenntnis

Ist dem Auftraggeber die ihm nachgewiesene Möglichkeit zum Vertragsabschluss bereits bekannt, hat er dies unverzüglich dem Makler mitzuteilen und zu beweisen. Der Auftraggeber ist ferner verpflichtet mitzuteilen, ob bzw. wann und mit wem der beabsichtigte Vertrag zustande kam und welcher Kaufpreis, Miet- oder Pachtzins erzielt worden ist. Der Vertrag ist unmittelbar nach Vertragsschluss dem Makler vorzulegen. Der Makler ist zu diesem Zwecke berechtigt, die erforderlichen Auskünfte bei Grundbuchämtern, Stadtverwaltungen, Behörden, Notaren und anderen Beteiligten einzuholen.

§ 11 Vollmacht

Der Auftraggeber erteilt der Firma Grünewald & Niesing Immobilien und Finanzierungsvermittlungen GmbH Vollmacht zur Grundbucheinsicht. Diese Vollmacht endet mit Beendigung des Maklervertrages.

§ 12 Kündigungen

(1) Kündigungen bedürfen der Schriftform.

(2) Die individuellen Verträge geben Aufschluss über Vertragslaufzeiten und vorzeitige Kündigungsmöglichkeit.

§ 13 Schlussbestimmungen

(1) Erfüllungsort für beiderseitige Verpflichtungen aus diesem Vertrag ist der Sitz der Firma Grünewald & Niesing in Ahaus. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist der Sitz der Firma Grünewald & Niesing, sofern der Auftraggeber Unternehmer ist.

(2) Die Unwirksamkeit einer Vertragsklausel führt nicht zur Ungültigkeit der gesamten Vereinbarung.

 
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