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Grünewald & Niesing Immobilien GmbH informiert über News aus der Immobilien Scout 24 - Veröffentlichung

Steueranreize zur Gebäudesanierung

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer auf eine Änderung der steuerlichen Förderung der Gebäudesanierung geeinigt. Doch noch ist unklar, ob alle Immobilienbesitzer wirklich davon profitieren.

Steuergeschenk als Mogelpackung?

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte angekündigt, dass bis 2020 der Ausstoß von Treibhausgasen in Deutschland um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 sinken sollte. Immer mehr Experten, darunter zuletzt in einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey, stellen die Verwirklichbarkeit dieses ambitionierten Ziels der Bundesregierung in Frage. Anfang Dezember verkündeten Bundesumweltministerin Barbara Hendriks (SPD) und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel nun ein Aktionsprogramm, durch das das CO2-Ziel mit einer Reduktion von bis zu 78 Millionen Tonnen Treibhausgase doch noch erreicht werden soll. Ende Dezember gab Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammen mit ostdeutschen Ministerpräsidenten bekannt, dass dazu Bund und Länder Hausbesitzer von diesem Jahr an mit Steueranreizen zur Gebäudesanierung anspornen wollen.

Mehr Geld für Gebäudesanierungsprogramm

Neben einer Weiterentwicklung der bestehenden Energieberatung, Heizungs-Checks, der Einführung eines Effizienzlabels für Heizungsanlagen sind verbesserte steuerliche Abschreibungen und eine Verstetigung und Aufstockung des CO2-Gebäudesanierungsprogramms vorgesehen. Das auf fünf Jahre angelegte Gebäudesanierungsprogramm soll von Bund und Ländern jeweils mit einer Milliarde Euro bezuschusst werden. 

Für einige Eigentümer könnte sich das Steuergeschenk als Mogelpackung erweisen.

Geht bei den Detailverhandlungen bis Februar alles glatt, sollen Immobilienbesitzer rückwirkend ab Januar 2015 zusätzlich zu bestehenden KfW-Förderprogrammen zehn bis 25 Prozent ihrer Sanierungskosten von der Steuerschuld abziehen können. Das gilt, wenn sie Wände dämmen, neue Heizkessel oder Fenster einbauen. Der Steuerbonus kann aber nicht auf einmal eingelöst, sondern nur über zehn Jahre beim Finanzamt geltend gemacht werden.

Verbände kritisieren Förderung als unzureichend

Verbände der Eigentümer wie auch die der Mieter begrüßten grundsätzlich die Förderung, kritisierten aber daran, dass diese sicher nur für Eigennutzer gelten sollen. Vollkommen unverständlich ist für den Eigentümerverband Haus & Grund der Beschluss der Bundesregierung, die steuerliche Förderung energetischer Modernisierungen durch Vermieter nur prüfen zu wollen. „Gerade private Vermieter haben Probleme, solche Maßnahmen zu refinanzieren. Hier würde eine steuerliche Förderung wirklich sinnvoll sein. Im Rahmen der anstehenden Beratungen mit den Ländern müssen die Vermieter in die Förderung einbezogen werden", forderte Rolf Kornemann, Präsident von Haus & Grund in Berlin.

Die Aufstockung des CO2-Gebäudesanierungsprogramms von 1,8 auf zwei Milliarden Euro reicht nach Ansicht des Mieterbundes nicht aus. „Wenn aus diesem Programm auch Gewerbegebäude und Gebäude kommunaler und sozialer Einrichtungen gefördert werden sollen, bleibt unter dem Strich keine Verbesserung für Wohngebäude, könnte hier sogar weniger Geld zur Verfügung stehen als in den letzten Jahren“, kritisierte Franz-Georg Rips, Präsident des Deutschen Mieterbundes.

Gegenfinanzierung könnte sogar Eigentümer treffen

Für einige Eigentümer könnte sich das Steuergeschenk doch als Mogelpackung erweisen. Um die Steuerausfälle zu verringern, hat der Bund den Ländern vorgeschlagen, im Gegenzug die steuerliche Absetzbarkeit von Handwerker-Leistungen zu kürzen. Anrechenbar beim Fiskus sollen von den Arbeitskosten bis 6000 Euro dann nur noch Beträge oberhalb von 300 Euro sein.

Weitere Informationen zu dem v.g. Thema erhalten Sie bei der Firma Grünewald 

& Niesing Immobilien GmbH unter der Rufnummer: 02561-896320

 
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